Eine Batterie ist eine Mischung der unangenehmsten Materialien, die man sich vorstellen kann. Von Schwefelsäure und Blei in ihren verschiedenen Erscheinungsformen sollte man sich fernhalten. Deshalb sollte ein Batterieladegerät unbedingt Funkenbildung vermeiden und die Spannung gut unter Kontrolle haben. Man sollte immer eine Schutzbrille und Handschuhe tragen, wenn man mit Batterien hantiert. Trotzdem kommt es zu Unfällen, manchmal sogar zu Explosionen. Warum?
Die Voraussetzung für eine Explosion ist das Vorhandensein von Energie, meist in Form eines Funkens, durch den das in der Batterie enthaltene Knallgas entzündet werden kann. Drei Ursachen sind denkbar:
- Die häufigste Ursache bei neuen Batterien ist statische Elektrizität. Schon durch das Abreißen eines Etiketts kann sich die Spannung auf über 10.000V erhöhen. Wenn die Batterie z. B. beim Tragen an bestimmten Kleidungsstücken gerieben und anschließend auf einem Kunststoffhocker abgestellt wird, können Entladungen mit sehr hohen Spannungen auftreten. Wenn in diesem Moment Gas vorhanden ist - weil z. B. ein Pfropfen nicht dicht schließt oder ein Leck entstanden ist -, besteht ein hohes Risiko für eine Explosion.
- Die zweite Ursache ist eine falsch ausgeführte Lötstelle oder Schweißverbindung, d. h. es liegt ein Herstellerfehler vor. Hier kommen auch die Unterschiede zwischen Qualitätsbatterien und anderen zum Tragen. In beiden Fällen ist ein niedriger Säurepegel Voraussetzung für die Bildung von Funken.
- Als dritter Fall ist die Entstehung von Funken am Ladegerät denkbar. Deshalb sind alle CTEK-Ladegeräte funkenfrei. Benutzen Sie keine Ladegeräte, bei denen Funken entstehen können.